Der Fischerort Paimpol

27. April 2011

Paimpol liegt mit seinen ca. 8000 Einwohnern im französischen Département Côtes-d’Armor an der Bretagne. Der Urlaubsort bedeutet frei übersetzt: „ Am äußersten Ende der Wasserfläche“.

Paimpol liegt ca. 40 km nordwestlich von der französischen Stadt Saint-Brieuc. Städte, die in der Nähe liegen sind Plouézec, Plourivo, Kerfot, Ploubazlanec und Lézardrieux. In der Nähe der französischen Stadt Guilben ist der vulkanische Ursprung der Gemeinde noch zu spüren. Südöstlich von Paimpol, in der Nähe von Sainte-Barbe befinden sich noch alte Vulkanitfelder, die sehr beeindruckend sind. Da der Ort direkt an der wunderschönen Küste der Bretagne liegt, kommen jedes Jahr Urlauber, um den kleinen charmanten Fischerort zu besuchen.

Der kleine Urlaubsort ist geschichtlich, stark durch den Fischfang geprägt worden. Durch den Kabeljaufang im 15. Jahrhundert stieg die Bedeutung Paimpol als Fischerhafen. Während der französischen Revolution kam es auch in Paimpol zu Protesten. Gründe waren, die miserablen Versorgungsengpässe der Bevölkerung.

Die französische Stadt bietet viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Turm der alten Kirche oder die Herrenhäuser in Grand-Pontébar und Kerloury. Ein absolutes Muss ist das Schiffahrtsmuseum in Paimpol, welches früher für die Lagerung des Kabeljaus benutzt wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Kapellen in Lanvignec und Notre Dame de Kergrist. Das kleine Stadtzentrum ist bei den Besuchern besonders beliebt. Malerische Gassen und kleine Geschäfte prägen das Stadtbild von Paimpol.

Sehenswürdigkeiten an der Cote d’Amor – Die Cote de Granite Rose

01. März 2010

An einer der nördlichsten Stellen der Bretagne liegt die Cote de Granite Rose, ein Küstenabschnitt und touristische Attraktion aus beige-rotem Granit. Diese Sehenswürdigkeit ist mit Sicherheit die Hauptattraktion jeden Urlaubs an der Cote d’Amor. Hier ragen geformte Felsen aus rot-beigem Granit in die Höhe, die mit ein wenig Vorstellungskraft auch als Tier- oder Menschengestalten interpretiert werden können.

Der Granit erhielt seine rote Farbe durch die Beimischung von rosa gefärbtem Feldspat. Entstanden sind diese Felsabschnitte vor ca. sechs Mio Jahren. Damals bildeten sich in sechs Kilometern Tiefe aus abgekühltem Magma verschiedenste Granitschichten. Nach jahrelanger Abtragung und Erosionen durch das Anteigen des Wasserspiegels nach der Eiszeit, verringerte sich der Druck auf die unteren Schichten. Entstanden sind spektakuläre Felsformationen, die diesen Küstenabschnitt so sehenswert machen. Die Gesteinsoberfläche dieser Touristenattraktion ist grob körnig und rau, anders als man vielleicht vermuten könnte.

Besonders sehenswert ist hier der aus Granit gebaute Leuchtturm Min-Ru, in den man leider nicht gelangen kann. Täglich kommen hier hunderte von Touristen zusammen, um diese Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Besonders in den engen und verwinkelten Ortsstraßen von Trégastel kann das ab und an zu Problemen führen. Ergattert man dann doch eine Parklücke kann man sich auf den Weg zu dieser Sehenswürdigkeit der Cote d’Amor machen.